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3 gute Gründe & 5 Tipps für nachhaltige Ordnung im Schrank

Laut Statistischem Bundesamt besitzt jede:r Einzelne in Deutschland 10.000 Gegenstände. Ein großer Teil davon sind laut dem Reseller-Unternehmen rebuy, Kleidungsstücke. In Österreich ist die Lage vermutlich nicht viel anders.

Angesichts dieser Zahl, gibt es gute Gründe, um einmal gründlich auszumisten:

  • Ausmisten ist auch immer eine Bestandsaufnahme, eine Gelegenheit, das was man hat zu schätzen, wiederzuentdecken und sich von gewissen Dingen (inkl. Erinnerungen) zu trennen.
  • Im Schrank oder Keller werden nur die wenigsten Gegenstände besser. Im Sinne der Ressourcenschonung ist es nachhaltiger, Schuhe, Klamotten, Geschirr, Instrumente und Co. nicht ungenützt vergammeln zu lassen, sondern zu spenden oder weiter zu verkaufen. So bleiben die Materialien länger im Kreislauf und es muss weniger Neuware produziert werden.
  • Last but not least ist Aussortieren und Ordnung schaffen, wie Stoßlüften. Ist es erledigt und die Schränke nur noch halb so voll, fühlt sich das Zuhause gleich viel frischer an.

Für die Umsetzung hat Nachhaltigkeitsstylistin Janine Dudenhöffer fünf Tipps:

  1. Ziel vor Augen
    Das gedankliche Bild eines perfekt aufgeräumten Kleider- oder Büroschranks ist eine gute Motivation. Eine solche Ordnung gibt jederzeit Übersicht und spart so jeden Tag Zeit und Nerven.
  2. Zeit einplanen
    Eine Aussortieraktion dauert länger als fünf Minuten. Daher genügend Zeit einplanen oder die Aktion auf mehrere Zeitfenster an unterschiedlichen Tagen aufteilen.
  3. Kategorien
    Oft haben wir mehr von einer Kategorie im Schrank, als wir eigentlich benötigen. Dabei reicht ein Exemplar, zum Beispiel die eine Lieblingsjeans.
  4. Mag ich nicht mehr, ist aber noch gut
    Das trifft zum Beispiel auf viele Kleidungsstücke oder auch auf Unterhaltungselektronik zu. Diese dann aber nicht einfach wegwerfen, sondern über Recommerce-Plattformen verkaufen oder gemeinnützigen Organisationen spenden, sodass die Lebenszeit sinnvoll verlängert wird.
  5. Hinterfrage deinen Konsum
    Eine solche Inventur ist eine gute Gelegenheit, bei jedem Gebrauchsgegenstand zu fragen, ob er ein Spontankauf war, wie oft er benutzt oder getragen wurde und ob die Anschaffung wirklich notwendig war. Das hilft, um bei zukünftigen Anschaffungen sorgsamer zu sein.

Photo by CHUTTERSNAP on Unsplash

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Geschrieben von Karin Bornett

Freie Journalistin und Bloggerin in der Option Community. Technikaffines Labradorfrauchen mit Leidenschaft für Dorfidylle und Faible für urbane Kultur.
www.karinbornett.at

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