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Besser mehr Wärme im Herzen als im Klima!

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Besser mehr Wärme im Herzen als im Klima! – Gemeinsam für eine bessere Zukunft.

20. August 2018, Stockholm: Die damals 15-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg sitzt im schwedischen Reichstagsgebäude und hält ein Schild auf dem steht, „Skolstrejk för klimatet“ (Schulstreik fürs Klima).

Heute kennt sie jeder, Greta Thunberg und die von dem Mädchen gegründete Fridays for Future Organisation. Sogar einen Kinofilm gibt es schon über das mutige, schwedische Mädchen. Auch in Österreich finden seit fast zwei Jahren immer wieder Fridays for Future Demonstrationen statt. Unter dem Hashtag #fridaysforfuture teilen abertausende Menschen, vor allem Jugendliche, täglich ihre Gedanken und Meinungen zu diesem wichtigen Thema.

Ziele zur Umsetzung

Ziele hat diese weltweite Organisation viele, jedoch eine ganz zentrale: „Um das Leben auf dem Planeten zu sichern, muss die Erderwärmung unter 1,5°C bleiben.“

Die österreichischen Aktivisten fordern konkret, dass die Maßnahmen des Klima- und ökologischen Notstands umgesetzt werden, dass der Klimaschutz in der Verfassung verankert wird, den Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas, die Senkung der Treibhausemissionen, eine ökosoziale Steuerreform, eine Förderung von Biodiversität, den Stopp fossiler Großprojekte und den Klima-Corona-Deal. Der Welt wurde mit der COVID-19 Pandemie gezeigt, wie schnell man handeln kann, um möglichst viele Menschen zu retten oder ihnen zu helfen. „Die österreichische Regierung steht vor der historischen Gelegenheit die staatlichen Rettungsgelder intelligent und klimagerecht zu investieren.“

Politische Veränderung und individuelle Verantwortung

Meiner Meinung nach kämpft die Fridays for future Organisation für ein unaufschiebbar wichtiges Thema, das jeden Einzelnen auf dieser Welt betrifft. Ohne politische Veränderungen wird man die gesetzten Ziele nicht erreichen können, doch vor allem muss jeder Einzelne von uns sein Verhalten ändern. In unserem Alltag haben wir viele Möglichkeiten, der Umwelt nicht zu schaden. Einerseits können wir zum Beispiel nur das kaufen, was wir wirklich benötigen. Wir können mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und öfter zu Fuß gehen, nur jedes zweite Jahr auf Urlaub fliegen oder im Supermarkt regionale und saisonale Produkte kaufen. Eine Stofftasche von zu Hause mitbringen, anstatt im Supermarkt bei jedem Einkauf ein Plastiksackerl zu verwenden, in der Schule auch die Rückseite des Blattes beschreiben und das Licht abdrehen, wenn man den Raum verlässt.

Andererseits gibt es Organisationen, die Menschen dabei helfen, ihren persönlichen CO² Fußabdruck zu verringern. Sharing-Plattformen mit dem Motto „Teilen statt besitzen“ gewinnen immer mehr Interesse in der Bevölkerung. Beispiele dafür sind Carsharing (z.B. Car2go) oder das Weitergeben von Kleidung (z.B. Kleiderkreisel). Wer teilt, muss weniger bezahlen und es müssen nicht so viele Produkte produziert werden.

Ich würde mir wünschen, dass in Zukunft in der Schule noch mehr über den Klimawandel und seine Folgen aufgeklärt wird und auch du ab sofort ein kleines bisschen mehr auf unsere Erde achtest.

 

 

Quellen:

Fridays for Future

Fridays for Future (deutsch „Freitage für [die] Zukunft”; kurz FFF, auch FridaysForFuture bzw. Schulstreik für das Klima bzw. Klimastreik, im Original schwedisch „SKOLSTREJK FÖR KLIMATET”) ist eine globale soziale Bewegung ausgehend von Schülern und Studierenden, welche sich für möglichst umfassende, schnelle und effiziente Klimaschutz-Maßnahmen einsetzen, um das auf der Weltklimakonferenz in Paris 2015 (COP 21) im Weltklimaabkommen beschlossene 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen noch einhalten zu können.

Fridays For Future Austria

Engagiere dich bei Fridays for Future und arbeite mit uns an einer klimagerechten Zukunft. Gemeinsam mit vielen Menschen in Europa und auf der ganzen Welt fordern wir die einzig realistische Antwort auf die drohende Klimakatastrophe: eine mutige Umweltschutzpolitik in Übereinstimmung mit dem 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaabkommens und globale Klimagerechtigkeit!

Bild: Fikri Rasyid    https://unsplash.com/s/photos/supermarket

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Geschrieben von Lisa Thaler

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