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Ode an die Weltretter

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Im Moment siehts für unser Klima pragmatisch gesehen eher schlecht aus. Hier ein paar Zeilen über die große Wirkung kleiner Dinge.

So oft hört man von allen Seiten, dass jeder Einzelne gegen unsere Klimasituation und gegen all die damit einhergehenden Probleme wirken kann und die Welt für künftige Generationen lebenswerter gestalten sollte. Da unsere Gesellschaft allerdings nur wenig Anstrengung in möglichst große Erfolge umwandeln will, nimmt eine breitflächige Anteilnahme an der guten Sache immer mehr an Bedeutung zu. Hier kommen die kleinen Weltretter ins Spiel.

Morgens versuche ich mich, wie so viele andere auf der ganzen Welt, auf jämmerliche Art und Weise aus dem Bett zu schälen, nur um mich der eiskalten Wahrheit – der Dusche zu stellen. Bereits hier im Bad könnten die ersten klimaneutralen Gegenstände ihren Auftritt hinlegen. Das beste Beispiel bietet eine Handseife, denn diese dient als optimaler Ersatz zu Duschgels in Einwegverpackungen. Ein weiteres Gadget, das unbedingt erwähnt werden muss, ist eine recyclebare, CO2 – neutrale Zahnbürste aus Bambus oder Holz. Für mich als Benutzer fallen keine zusätzlichen Mühen an, die ich beim Putzen mit einer herkömmlichen Plastikzahnbürste nicht auch hätte. Neben wiederverwendbaren Wattepads und Menstruationstassen gibt es noch viele weitere Produkte, die den Nutzen von gewöhnlichen Produkten mindestens so gut erfüllen und nur darauf warten,  (wieder-)verwendet zu werden. Abmühen muss ich mich keineswegs – nur in der Drogerie ein wenig länger suchen und – auf längere Sicht gesehen –  auch mein Bankkonto hat was davon.

Aber welche Auswirkungen können diese kleinen Entscheidungen haben?

Die Menschheit hat bereits herausgefunden, dass Plastik zwar billig, aber weder zu 100% abbaubar noch umweltfreundlich herzustellen ist. Außerdem verlassen sich sogar Entwickler und Hersteller des künstlichen Stoffes auf den Erfindertum nachhaltig gepolter Menschen, denn der zu Beginn nicht enden wollende Rohstoff Erdöl neigt sich sehr langsam dem Ende zu. Weiters hat Plastik oft eine kurze Nutzungszeit, da die Produkte zu Sprödheit neigen und nach einiger Zeit unästhetisch erscheinen. Weiters können umweltschonende Ersatzprodukte auch die Tierwelt entlasten, da der Ausstoß des sogenannten Mikroplastiks und des Plastiks im Allgemeinen ins Meer verhindert wird, sodass  Schildkröten wieder ungehindert durchs Wasser gleiten und Möwen ohne Müll im Bauch fliegen können.

Eine Überlegung, auf nachhaltigere Alltagsware umzusteigen, sind die kleinen Weltretter auf jeden Fall wert.  Und solang man sich mit bestem Gewissen an der „Zero Waste“-Bewegung zumindest beteiligt, kann man auch nichts falsch machen. Denn wie Albus Dumbledore bereits einst sagte: „Viel mehr als unsere Fähigkeiten, sind es unsere Entscheidungen, die zeigen, wer wir wirklich sind.“

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Geschrieben von Laura Wiedemayer

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